Traumberuf Mediengestalter

Das große Rennen um die wenigen Plätze
Jedes Jahr gehen zahllose junge Menschen in das „Rennen“ um einen der wenigen begehrten Ausbildungsplätze für den Beruf Mediengestalter/in. Um dieses Rennen geht es in diesem Blog. Die Frage lautet: Wie kann eine Bewerberin oder ein Bewerber die Chance erhöhen, beim Endlauf nicht auf der Zuschauertribüne zu sitzen, sondern im Startblock – also beim Bewerbungsgespräch – den Startschuss aus nächster Nähe zu hören?

Gehörst Du zur Zielgruppe?
»Traumberuf Mediengestalter« ist ein Blog, der für viele junge Menschen geschrieben wird – und zugleich für wenige. Denn auch, wenn es für kaum einen Ausbildungsberuf mehr interessierte potentielle Bewerberinnen und Bewerber geben dürfte als für den des Mediengestalters, so möchte ich mit dem, was ich aus einem Erfahrungsschatz von rund zwei Jahrzehnten herausgefiltert habe, tatsächlich nur einen Teil von ihnen erreichen. Und zwar die jungen Menschen, die wirklich motiviert sind, die das nötige Rüstzeug mitbringen und die bereit sind, hart und ausdauernd an ihrem Traum zu arbeiten. Sie sind es wert, die Tipps und Methoden, die ich in diesem Blog vorstelle, so detailliert auszuarbeiten.

»Traumberuf Mediengestalter« ist nicht einer der Blogs, die Antworten darauf geben, wie man sich beim Bewerbungsgespräch zu verhalten hat. Es geht hier vielmehr um ein „Trainingscamp“, das – um bei der Analogie des Wettrennens zu bleiben – dabei hilft, die Bewerber unbeschadet durch die Vorläufe zu bringen. Und die Chancen darauf stehen trotz der hohen Anzahl an Bewerbern gar nicht einmal so schlecht. Denn der größte Teil der Bewerbungen erfüllt nicht einmal die grundlegenden Erwartungen, die Personalverantwortliche in dieser Branche haben.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass einige „Medieninteressierte“ sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen sollten, ob dieser Beruf wirklich das Richtige für sie ist. Wer nur die Ergebnisse von guter Mediengestaltung sieht, kommt leicht ins Schwärmen und verkennt dabei die harte, präzise, nicht selten eintönige Arbeit, die nötig war, um zu diesen Ergebnissen zu gelangen. Wenn also die Lektüre dieses Blogs bei dem einen oder der anderen zur Folge hat, vielleicht nochmals nach einem anderen Berufsziel zu suchen, so muss das nichts Schlechtes sein.

Noch zwei Hinweise
Dieser Text verwendet der besseren Lesbarkeit zuliebe meist die männliche Form der Begriffe Mediengestalter, Bewerber, und so weiter. Von Misshandlungen der deutschen Sprache wie dem Gender-Sternchen oder dem Binnen-I halte ich nichts. Jedes Mal, wenn ich einen derart malträtierten Text lese, stolpere ich regelrecht über diese typografischen Fremdkörper. Ab und zu habe ich beide Formen eingestreut und drücke damit aus, dass ich stets beide Geschlechter meine. Dieses Vorgehen wurde mir im Übrigen von einer guten Freundin, die jahrzehntelang Journalistin war und sich selbst als „feministische Linguistin“ bezeichnet, so empfohlen.

Zweitens: Ich erwähne in diesem Blog verschiedene Marken und Produkte. Von keinem dieser Hersteller werde ich in irgendeiner Weise dafür bezahlt oder anderweitig unterstützt. Es gibt auch diverse andere Hersteller und auch andere Software und Lernmöglichkeiten. Die getroffene Auswahl ist rein subjektiv und hat mit meiner Agenturrealität zu tun. Es ist mir ein Anliegen, in diesem Blog konkret zu werden. Denn allgemeine Ratschläge gibt es genug.